Grüne Tipps

31.03.2020 11:50



 
Grüne Tipps für den Biogärtner ...


Pfingstzeit ist Pfingstrosenzeit. Gut passende Pflanzennachbarn von diesen schönen Stauden sind Lupinen, Rittersporn, Schwertlilien, Taglilien, Margeriten. Auch zusammen mit Blütensträuchern machen sich Pfingstrosen gut, so mit Kolkwitzen, ferner mit Nadelgehölzen im Hintergrund.

Niedrige Dahlien eignen sich hervorragend zum Bepflanzen von Kübeln, häufig besser als klassische, mehrjährige Kübelpflanzen. Sie brauchen nicht wie jene helle, kühle Überwinterungsräume, da die Knollen problemlos in nicht zu warmen, trockenen, dunklen Kellern überwintern. Sie bleiben nach dem Einräumen im Herbst in den Gefäßen.

Offene Apfelblüten und solche, die bereits die Blütenblätter abgeworfen haben, vertragen nur wenig Frost. Die kritische Grenze liegt bei minus zwei Grad Celsius. Am empfindlichsten sind Griffel und Narbe. Braungefärbte Narben sind nicht mehr funktionsfähig.

Vorgezogene Gurken gedeihen noch besser, wenn man mit fünf Blättern versehene, gut entwickelte Setzlinge auf „warmen Fuß“ setzt. Dazu hebt man einen 40 Zentimeter tiefen und 60 Zentimeter breiten Graben aus und füllt ihn 30 Zentimeter hoch mit angerottetem Dung, den man etwas anfeuchtet und antritt. Über diese Füllung kommt 20 Zentimeter hoch gute Gartenerde als flacher Wall.

Staudenarten, bei denen man die Samen einfach ausfallen lässt und die sich so selbst vermehren, sind unter anderem Winterling, Schneeglöckchen, Traubenhyazinthen, Scilla, Nieswurz, Salomonsiegel, Tränendes Herz, Islandmohn, Lerchensporn. Bei folgenden Arten lohnt es, kurz vor der Reife die Samen zu sammeln: Akelei, Primeln, Jakobsleiter, Lupinen.

Feuerbohnen sind robuster als normale Stangenbohnen. Wer im Mai sät, kann damit rechnen, dass er noch im Oktober schmackhafte Hülsen erntet.

Rosenkohl pflanzt man möglichst schon Anfang Juni, gern als Randkultur auf 120 Zentimeter breiten Gurkenbeeten. Wenn die Gurken im Herbst schon fast vergehen, entfaltet sich Rosenkohl erst richtig. So wird das Beet gut ausgenutzt mit zweifachem Ertrag. Man sollte so planen, dass die Rosenkohlröschen vor Beginn des Winters geerntet sind.            
 


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