Grüne Tipps

12.12.2019 15:05
Grüne Tipps für den Biogärtner ...


Schneeheide (Erica carnea) blüht je nach Sorte von November bis März, oft aus dem Schnee heraus. Pflanzen von Erica x darleyensis wachsen üppiger und blühen reicher, fangen auch schon eher zu blühen an, erbten allerdings als Kreuzungsergebnis mit einem französischem Elternteil etwas geringere Winterhärte, besonders gegenüber schneelosen, kalten Wintern.
Frühbeet Ein paar schöne Tage im Januar sollten nicht dazu verführen, schon das Frühbeet für erste Aussaaten zu richten. Es ist zu aufwändig, so früh im Jahr das Beet warm zu bekommen und zu halten, denn mit Sicherheit gibt es noch manche kalten Tage und Nächte.


Meerrettich schmeckt am besten frisch gerieben. Damit man jederzeit, auch bei stärkerem Frost, Wurzeln zur Verfügung hat, holt man bei günstiger Witterung – frostfreiem Boden – einige Wurzeln auf Vorrat heraus und schlägt an frostfreiem Platz (Keller) in Sand ein. Meerrettich hat das beste Aroma in den „R-Monaten“, also von September bis April.


Fruchtfolge Eine Regel besagt, niemals eine bestimmte Art von Obstgehölz nach sich selbst zu pflanzen. Sie wird inzwischen weitgehend befolgt. Für die meisten Gemüsearten gilt dasselbe. Darum muss die Fruchtfolge im Gemüsegarten jedes Jahr neu überprüft und bedacht werden. Je reichhaltiger, abwechslungsreicher Gemüseanbau erfolgt, desto besser, weil jede Art den Boden anders beansprucht. 

Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis) blühen besonders früh, wenn man sie etwa Ende Februar/Anfang März eintopft und im Haus an einem hell beschatteten Fenster eines nicht zu warmen Raumes langsam zur Blüte kommen lässt. Hübsch für Tischschmuck.


Licht ist im frühen Frühjahr noch Mangelware, obwohl die Sonne schon deutlich länger scheint. Je mehr Licht bei zuträglichen Temperaturen, desto kräftiger, gedrungener, gesünder wachsen Pflanzen. Darum wird das Gewächshaus bei Erreichen der kritischen plus 16 bis 17 Grad Celsius gelüftet und nicht etwa durch Schattieren die Temperatur gesenkt.


Obstgehölze pflanzt man im Februar, auch Beerenobststräucher. Blaubeeren werden immer beliebter, stellen jedoch besondere Ansprüche an zuträglichen Boden. Er soll recht humos und sauer sein. Das hat nicht jeder Gartenbesitzer zu bieten.Als Alternative zur Freilandpflanzung bietet sich Kultur in einem entsprechend großen Kübel an. Die Sorte ‘Bluebrothers‘ wächst buschig-kompakt, eignet sich daher gut dafür.


Öfter mal was Neues. Es gibt eine neue Kohlvariante als Zwitter zwischen Rosenkohl und Grünkohl. Die Pflanzen bilden wie Rosenkohl kleine Röschen, die jedoch nicht fest geschlossen sind, sondern offener, 
deren Blätter violette Blattrippen haben und fein gekraust an Grünkohl erinnern. Das Ganze sieht recht hübsch aus, heißt ‘Flower Sprouts‘ und gibt es im Samenfachhandel. 

Der erste Salat ist Pflücksalat. Der ist nicht anspruchsvoll, und von der Saat bis zur Ernte dauert es unter günstigen Umständen nur etwa drei bis vier Wochen. Auf Schnecken achten!


Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.