Grüne Tipps

17.07.2020 11:00



 
Grüne Tipps für den Biogärtner ...

Kopfsalat wächst noch aus, pflanzt man Anfang September gut entwickelte Setzlinge einer frühen Sorte ins Frühbeet. Man hält nährstoffreiche Erde gleichmäßig feucht, legt jedoch noch keine Fenster auf, sondern erst gegen Ende September/Anfang Oktober bei ungünstigerer Witterung.
Winterportulak sät man im September mehrmals, sodass immer wieder erntereife Pflänzchen vorhanden sind, die ersten wahrscheinlich nach sechs bis acht Wochen. Man schneidet nicht zu tief, damit die Pflanzen nachwachsen und dadurch zwei bis drei Schnitte möglich sind.
Kartoffelknollen, die sichtlich unter den Folgen von Krautfäulebefall leiden, nicht einlagern, sondern sogleich verbrauchen und Abfall davon nicht kompostieren, sondern im Sondermüll entsorgen.

Knollen von Winterling pflanzt man im Oktober fünf bis sieben Zentimeter tief in lockere, humose Erde im lichten Schatten von locker kronigen Bäumen oder an ähnliche Stellen und immer viele. Wo sich Winterlinge wohlfühlen, nehmen sie von Jahr zu Jahr zu, durch Nebenknöllchen und Samen. Die Sämlinge sind zunächst winzig klein. Um sie in ihrer Entwicklung nicht zu stören, sollten Erdarbeiten im Bereich von Winterlingskolonien unterbleiben.

Herbstzeitlose wachsen gern in frisch-feuchtem Boden. Nach der Blüte im Herbst verschwinden sie zunächst von der Bildfläche, ohne Blätter gebildet zu haben. Die erscheinen erst im nächsten Frühjahr als ziemlich umfangreiche Blattbüschel, die ausreichend Platz brauchen. Deshalb für Herbstzeitlose immer genügend Raum vorsehen.

Quitten sind etwas Besonderes, weil sie nicht wie Äpfel, Birnen oder sonstige Früchte essreif frisch verzehrt werden können, sondern nur in verarbeitetem Zustand als Marmelade, Gelee, Saft, Quittenbrot und andere Köstlichkeiten. Man erntet die Früchte, nachdem die ersten von selbst abgefallen sind.
15 Schnittlauchpflanzen braucht man, damit eine heute durchschnittlich große Familie von Frühjahr bis Herbst gut versorgt ist und auch Pflanzen für die Treiberei im Winter herhalten. Fehlt es noch an Pflanzen, ergänzt man im September pflanzfrisch oder teilt die vorhandenen.

Estragon ist ein fast unentbehrlicher Bestandteil von Salaten und allerlei Rohkost, Geflügelgerichten, Kräuteressig. Grundsätzlich wünscht Estragon guten, humosen, frischen Boden an etwas geschütztem Platz, eventuell in lichtem Schatten. Im Verlauf des Herbstes schneidet man die Triebe etwa handhoch zurück und verteilt rund um die Pflanze etwas guten Kompost zur Verbesserung des Humus- und Nährstoffvorrats sowie als leichten Winterschutz.
 

         


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