2021


November/Dezember



Wollziest (Stachys byzantina) behält auch im Spätherbst und Winter seine weißwolligen Blätter. Ab und zu können sie, falls die Witterung sehr nass oder sehr kalt ist, etwas leiden, sodass sie teils nach dem Winter etwas mitgenommen aussehen. Entfernt man am Ende des Winters die sehr schadhaften Blätter, erholen sich die übrigen rasch und sind wieder so schön wie gewohnt.



Heimischer Liguster (Ligustrum vulgare) wird im Garten meist als streng geschnittene, niedrige oder mittelhohe Hecke verwendet. Er sollte öfter frei wachsend als Strauch wachsen, blüht dann weiß und bringt nachtschwarze Beeren. Die Blüten duften gut. Viel intensiver duftet allerdings Ligustrum ovalifolium, dessen Duft im Juli viele Meter weit wahrnehmbar ist. Pflanzung im November oder nach Winter vor Austrieb.



Zitrusbäumchen lieben es im Winter eher kühl. Eine solche Pflanze sollte im Herbst so lange wie möglich draußen stehen, eventuell etwas geschützt unter einem Vordach, in einem hellen Schuppen oder dergleichen. Erst wenn Gefahr besteht, dass es dort frieren könnte, wird es ins Haus geholt, dort an hellem Platz bei plus fünf bis zehn Grad Celsius sehr zurückhaltend mit weichem Wasser gegossen und nicht gedüngt.

Schlehenfrüchte (Prunus spinosa) schmecken, wenn sie noch nicht ganz reif sind, unangenehm bitter, hervorgerufen von dem enthaltenen Tannin, gleich Gerbsäure. Diese wird nicht durch Frost abgebaut, sondern bleibt erhalten. Milder werden Schlehen nur durch vollständiges Ausreifen, wenn sich Tannin mit Anthozyanen verbindet und die Früchte dadurch süßer schmecken. Auch starke Hitze über 250 Grad Celsius zerstört das Tannin.



Mangold lässt sich überwintern, sodass man im nächsten Jahr schon früh Mangoldblätter ernten kann. Dazu gut entwickelte Mangoldpflanzen im Oktober/November in ein frei werdendes Frühbeet setzen, aufmerksam pflegen und schützen, sodass sie möglichst keinen Frost bekommen. Etwas Frost halten sie aus. Ab Nachwinter wachsen lassen.



Kohlköpfe, die man lagern will, dürfen nicht ganz ausgewachsen sein, wenn sie geerntet werden. Falls nur zwei Deckblätter den Kopf umhüllen, hält er sich ziemlich sicher gut. Stichtag für die Kopfkohlernte ist Allerheiligen. Bereits geplatzte Köpfe halten sich nicht. Man lässt sie stehen, verbraucht sie aber möglichst schnell.

Topinamburknollen sind so hart, dass sie in der Erde überwintern können und dadurch die Kultur vergleichsweise bequem ist. Da man auch während des Winters Knollen verfügbar haben möchte, ernte man einen größeren Vorrat noch bevor die Erde gefriert und schlage im Frühbeet, in einer Erdgrube oder ähnlich ein.

Obstgehölze wurzeln flach, ganz besonders Beerenobststräucher. Daran sollte denken, wer im Bereich von Obstgehölzen hackt oder gar gräbt. Letzteres ist nur in Ausnahmefällen ratsam. Besser oberflächlich lockern und dann Kompost zuführen und mulchen.
 


September/Oktober

Sonnenhüte, Rudbeckia spec., wachsen eigentlich überall, besonders gut in voller Sonne und frischem bis feuchtem Boden, und blühen im Herbst lange. Pflanzzeit ist wegen der späten Blüte im Frühjahr vor dem Austrieb.

Tulpen sollen im nächsten Jahr wieder blühen, tun sie aber längst nicht immer. Vor allem die normalen großblütigen Gartentulpen tun sich in dieser Beziehung schwer. Wer Tulpen zum Wiederblühen sucht, halte sich an folgende Arten: Tulipa turkestanica, sehr früh blühend mit sternförmigen Blüten. Es folgt Tulipa tarda, ebenfalls sternförmige, gelb-weiße Blüten. Tulipa sylvestris, die Weinbergtulpe, blüht später im April mit gelben, nickenden Blüten; braucht unbedingt trockene Sommer.

Birnensorte ´Condo´, eine holländische Züchtung, verbreitet besonders in Westdeutschland, stellt allgemein zufrieden, und auch ´Novemberbirne´ gefällt sowohl grundsätzlich als auch mit vergleichsweise guter Lagerfähigkeit. Beide Sorten eignen sich für schwächer wachsende Bäume.

Holunder-Kultursorten tragen besser als Wildholunder. Sie haben umfangreichere Blüten- und Fruchtstände mit größeren Beeren, die etwas überhängen, sodass Vögel die Früchte kaum räubern. Merkmale guter Sorten wie ´Haschberg´ sind ferner rötliche Fruchtstiele und dass alle Beeren eines Fruchtstandes gleichzeitig reifen.

Feldsalat schmeckt immer und kann über einen längeren Zeitraum ausgesät werden, sogar im Frühjahr. Hauptaussaatzeit ist jedoch September, anfangs für die Herbsternte, später für die Frühjahrsernte. Die Erntezeit im Frühjahr endet, wenn die Feldsalatpflanzen anfangen, zu schießen, also wenn sie Blüten bilden. Man kann sie lassen, wo es etwas freizügiger zugeht. So erfreuen sie mit weißen Blütchen schon im April/Mai, zum Beispiel zwischen Wildblumen. Gute Biosorten sind und anderen ´Dunkelgrüner Vollherziger´, ´Etampes´, ´Holländischer Breitblättriger´, ´Wollfrüchtiger Feldsalat Kölner Palm´, ´Wollfrüchtiger Feldsalat Lisbeths Rapünzelchen´ (alle über Dreschflegel zu beziehen).  

Medizinal-Rhabarber als Zierpflanze kann wie Gemüse-Rhabarber verwendet werden und wird wie dieser Anfang Oktober gepflanzt. Die Sorte ´Tanguticum´ von Rheum palmatum hat zwei Meter hohe rote Blütenstände im Juni/Juli. Diese attraktive Großstaude verlangt kräftigen, tiefgründigen Boden und genügend Freiraum.

Gurken, Bohnen und Tomaten werden im Laufe des Oktobers abgeräumt, ihre Blätter vorsichtshalber nicht kompostiert, sondern so entsorgt, dass von ihnen keine Ansteckungsgefahr durch Erreger von Blatterkrankungen ausgeht. Diese überwintern am Kraut und können dann im nächsten Jahr die ihnen folgenden Kulturen infizieren.

Schwarzwurzeln fangen erst spät richtig zu wachsen an. Bis Ende August schaffen sie 60 Prozent ihrer Größe, bis Ende September 80 Prozent. Im Verlauf des Oktobers folgen die letzten 20 Prozent. Die eigentliche Erntezeit beginnt im November.


Endivien erntet man von Oktober bis November direkt vom Beet. Vor ersten Frösten schützt man sie mit bequem zu lüftenden Folientunneln. Später nimmt man sie mit Wurzelballen aus der Erde und schlägt sie im Frühbeet ein. So hat man noch bis Weihnachten frischen Salat aus dem Garten.


Juli/August


Rosen werden nach dem ersten Flor im Juni geschnitten, damit sie keine Samen ansetzen und möglichst bald neue Blütenknospen bilden. Man schneidet mit der verblühten Blüte auch zwei bis drei Blätter ab, mindestens bis zum ersten voll entwickelten Blatt mit fünf Fiederblättchen.


Wildrosen entwickeln Früchte mit vielen Samenkernen, so die Hundsrose (Rosa canina), deren Früchte (Hagebutten) das beste Aroma haben sollen. Man verarbeitet sie unter anderem zu Hägemark, zu Kompott, Hagenbuttensuppe und sehr gesundem Tee.

Färberdistel (Carthamus tinctorius) ist Lieferant von Distelöl, Safloröl oder Saffloröl, ein sehr hochwertiges Öl mit bedeutsamem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und unterem anderem Vitamin E. Distelöl wird kalt gepresst und darf nicht scharf erhitzt werden.


Kiwi muss im Sommer geschnitten werden. Im Juli und August erfolgt der Rückschnitt der fruchtbesetzten Triebe. Die Früchte entstehen meist im unteren Bereich der diesjährigen Triebe, die nun auf vier bis sechs Blatt über der obersten, gut entwickelten Frucht entspitzt werden. Triebe ohne Früchte schneidet man umgekehrt ihrer Stärke zurück.

Aussaat von Islandmohn (Papaver nudicaule) sorgt dafür, dass im nächsten Jahr bereits ab Juni farbkräftige Blüten in Gelb bis Orange erscheinen. Noch etwas eher blühen ältere, an besonders geschützten Stellen überwinterte Exemplare, zum Beispiel vor Südmauern.

Kartoffeläpfel werden mitunter die Früchte von Kartoffeln genannt, die aus befruchteten Blüten hervorgehen, runde, gelblich grüne Gebilde. Sie sind ungenießbar, ja giftig. Diese Früchte werden zur Vermehrung von Kartoffeln nicht gebraucht, nur zur Züchtung neuer Sorten.

Erdbeeren für ein neues Beet sollten früh bereits Anfang August gepflanzt werden, damit sie sich bis Spätherbst gut entwickeln und schon im nächsten Jahr ordentlich tragen. Die Pflanzung in Mulchpapier erleichtert die Pflege von Erdbeeren erheblich, weil kein Beikraut wächst.

Rainfarn, eine Wildstaude mit dem botanischen Namen Tanacetum vulgare, macht sich im biologischen Pflanzenschutz nützlich, um Milben an Brombeeren, Himbeeren und Erdbeeren zu vertreiben. Dazu rechnet man 300 bis 400 Gramm frisches Kraut oder 50 Gramm getrocknetes auf zehn Liter Wasser. 
 


Mai/Juni


Strauchpfingstrosen sind empfindlich gegen Winternässe. Wo diese Sträucher, nicht Stauden!, schlecht gedeihen, prüfe man, ob sie sich etwa bei regelmäßig vergleichsweise warmen, aber feuchten Wintern unwohl fühlen. Schon im Sommer bilden sich die Knospen für den nächstjährigen Flor. Daher diese Pfingstrosen keinesfalls zurückschneiden.

Bartnelken, die auf einem Anzuchtbeet überwinterten, können noch im frühen Mai gepflanzt werden, auf Beete als Lückenfüller zwischen Stauden, zusammen mit anderen Zweijahrsblumen und einjährigen Sommerblühern, als Wegekannte und dergleichen, immer in Sonne und kräftigen Boden.



Süßkartoffeln (Ipoemea batata) sind keine echten Kartoffeln, aber lieben wie Kartoffeln warme, sonnige Plätze. Man unterscheide Zier- und Nutzsorten. Bekannt ist die Ziersorte ´Marguerita´ mit roten Knollen und frisch-gelblich-grünen Blättern. Die Knollen werden spätestens Anfang Mai eingetopft, gut gepflegt und ausgepflanzt, wenn es verlässlich andauernd warm genug ist. 


 

Eine neue Apfelsorte, die am Obstbau-Institut Pillnitz bei Dresden gezüchtet wurde, heißt ´Joachim Gauck´.  Auf passender Unterlage als Niederstamm ist sie schwachwüchsig, fügt sich gut in kleinere Gärten und sogar Kübel. Die Früchte reifen im September, sind essbar bis November, hübsch attraktiv gefärbt, etwas wechselnd von hellrot bis intensiv rot über gelber Grundfarbe, mittelfest, knackig-süß. Die Sorte ist feuerbrandresistent und ziemlich widerstandsfähig gegen Schorf.

Kartoffeln sind verhältnismäßig wärmebedürftig, kommen nach früher Pflanzung unter Umständen in Spätfröste, vor denen man die jungen Triebe schützen muss. Am besten bei Frostgefahr vorher anhäufeln oder bei kleineren Mengen mit Folientunnel schützen.

Gurkenpflanzen wachsen besser, wenn sie in organischem Mulch wie Rasenschnitt, Laub und so weiter oder notfalls in schwarze Folie gepflanzt wurden. Diese wird nach gründlichem Gießen der nährstoffreichen Erde über das vorgesehene Beet gebreitet und im Abstand von 30 bis 40 Zentimetern in der Reihe kreuzweise eingeschnitten. Zum Pflanzen klappt man die Ecken hoch. Schwarze Folie speichert Bodenwärme, Folientunnel Luftwärme.



 

Schlingpflanzen begrünen Häuser, haben es jedoch mitunter schwer, weil die Erde vor Mauern meist recht trocken ist. Deswegen pflanze man nicht nahe dem Mauersockel, sondern mit etwas Abstand, gieße bei Trockenheit in versenkte Tonröhren unmittelbar an die Wurzeln.


März/April


Laubabwerfende Gehölze mit „nackten Wurzeln“ werden von Mitte Februar bis Mitte April gepflanzt. Die Pflanzzeit endet mit dem Blattaustrieb. Gehölze in Containern können ziemlich unabhängig von der Jahreszeit gesetzt werden, falls sie während der Vegeta-
tionszeit gut gepflegt und bei Trockenheit gegossen werden.
 

Heckenpflanzen setzt man nicht ebenerdig, sondern in einer sanften Senke, die Niederschläge oder Gießwasser auffängt und zu den Wurzeln leitet. Eine zusätzliche Mulchschicht verhindert, dass Wasser ungenutzt verdunstet.


Die Kirschpflaume (Prunus cerasifera) mit ihren weißen Blüten blüht noch vor dem Blattaustrieb ab Ende März noch vor Schlehen, mitunter auch außerhalb von Gärten, aber dort gut gelitten, da anspruchslos, frosthart, einiges an Trockenheit vertragend und mit fünf bis acht Metern Höhe auch für kleinere Gärten geeignet. Die winzigen Kirschfrüchte sind essbar.



Eine Verbene für den Garten ist neben anderen Verbena rigida von Natur aus Staude, oft einjährig gezogen mit Saat im März/April in Anzuchttöpfe oder gleich an Ort und Stelle. Die Pflanzen werden etwa 60 Zentimeter hoch und blühen von Juli bis Oktober verschiedenfarbig, passend zu gelbem Schöngesicht oder niedrigen Rudbeckien.



Reichlich Blumenmischungen machen die Anlage einer Blumenwiese leicht. Insekten freuen sich, wenn es üppig blüht von Frühsommer bis Herbst. Aber Achtung: Übliche Mischungen enthalten einen mehr oder weniger hohen Grasanteil, der sich auf Dauer meist besser durchsetzt als die Kräuter. Vorteilhafter ist es, die gewünschten Kräuter je nach Bodenart und Lage auszusuchen und ohne Grasanteil zu säen. Gras stellt sich gewöhnlich von selbst ausreichend ein, oft mehr als erwünscht.



Ysop, Salbei, Lavendel, alles Halbsträucher für warme, sonnige Plätze, werden im Frühjahr gepflanzt. Zitronenmelisse und Pfefferminze sind robuster, brauchen nicht so viel Sonne, aber freien Stand. Thymian, ausdauerndes Bohnenkraut und Majoran kann man in den Steingarten integrieren. Sie lieben sonnige Plätzchen und lockere Erde. Unter diesen Umständen überwintern sie auch am besten.

Salat ist kein Lückenbüßer, wenngleich er oft als solcher gepflanzt wird. Er braucht sonnigen, freien Stand, humus- und nährstoffreichen, während der ganzen Kulturzeit genügend feuchten Boden. Wenn gegossen werden muss, dann nicht obenhin und öfter, sondern besser gezielt in den Wurzelbereich und gründlich.


Januar/Februar


Schneeglöckchen sind versierte Anpassungskünstler. Wachsartiger Überzug schützt die Blätter vor großen Wärmeverlusten, und gewöhnlich kuscheln sich viele Schneeglöckchen eng zusammen, sich gegenseitig wärmend. Dann braucht es nur noch einen geschützten Platz und ein bisschen wärmende Sonne, und die Schneeglöckchenblüte im Januar ist da.
 

Blütenbegonien sind schöne Winterblüher. Neu gekaufte Exemplare stelle man zunächst einige Tage bei etwa plus 14 Grad Celsius auf. Danach wird mehr Wärme vertragen, doch es sei grundsätzlich nicht zu warm und sonnig.


Löffelkraut ist ein Wintergrün, das, im September im Kleingewächshaus ausgesät, fortlaufend geerntet werden kann. Die löffelartig gebogenen Blätter schmecken etwas kresseartig, etwas rettichartig herzhaft erfrischend mit hohem Vitamin-C-Gehalt. Außerdem fördert Löffelkraut die Verdauung.

Liguster (Ligustrum vulgare, auch die Sorte ´Atrovirens´) ist immer noch ein beliebtes Gehölz für niedrige und mittelhohe Hecken bis 120 Zentimeter. Viel höher sollte eine Ligusterhecke nicht werden, weil Liguster nicht sehr standfest ist. Außerdem halte man ihn gut in Schnitt. Mindestens zweimal zwischen Frühjahr und Herbst ist zu schneiden, damit die Hecke dicht bleibt.


Wilde Rosen bereichern Gärten so gut wie gezüchtete Sorten. Arten wie Rosa rubiginosa, bekannt als Apfelrose, Weinrose, Schottische Zaunrose, eignen sich gut für Rosenhecken um naturnahe Gärten. Rosa ungefüllten Blüten folgen scharlachrote Früchte, die sich lange halten. Die Sträucher werden 2,50 Meter hoch.

Apfelsorten, die sich im Naturlager, sprich kühlen Keller, lange halten, sind wertvoll für alle, die sich gern selbst mit Äpfeln versorgen möchten. Solche Sorten wären zum Beispiel ´Bohnapfel´, ´Altländer Pfannkuchen´ oder ´Boskoop´. Pflanzung im Februar.

Feldsalat kann man auch im Frühjahr säen, am besten im Kleingewächshaus, möglichst früh vor der Kultur von Tomaten und Gurken.

 

2020


November/Dezember

Fingersträucher (Potentilla) blühen lange. Dennoch sollte man nicht vergessen, sie vor dem Winter etwas zurückzuschneiden, damit sie sich von unten mit frischen Trieben neu aufbauen, nicht überaltern und weiter reich blühen.
 

Wintergrüne oder vielleicht besser noch winterbunte Stauden werden immer beliebter, um Beete in Hausnähe oder Tröge dauerhaft oder wenigstens für das Winterhalbjahr zu bepflanzen. Sehr beliebt sind verschiedene Günselsorten (Ajuga), Bleiwurz, eventuell auch Scheinbeere. Wer noch ein paar Schneeglöckchen- und Krokuszwiebeln dazwischensteckt, hat dazu gleich noch was Hübsches im Nachwinter.

Oleander überwintert am besten bei vier bis fünf Grad Celsius in einem hellen Raum. Er hält es jedoch, wenn es nicht anders geht, auch in einem ziemlich dunklen Keller aus, falls es dort unbedingt kühl und gut zu lüften ist.
 

Obstgehölze in Grenznähe müssen bestimmte Mindestabstände einhalten. Vor der Pflanzung solcher Gehölze informiere man sich über die jeweils gültigen Abstände, die nach Länderbestimmungen variieren können. Auskunft erteilt das jeweilige Nachbarrecht, über Sonderregelungen die Verwaltung der betreffenden Kommune. Grenzüberragende Äste aus dem Nachbargarten darf man ohne Weiteres entfernen.
 

Buchenhecken sind langlebig, schnittverträglich, standfest, treiben nach Rückschnitt bis in altes Holz gut wieder durch, sind geeignet für höhere Hecken ab zwei Metern.
 

Wenn Bambus im Winter die Blätter rollt, ist dies ein Zeichen für Wassermangel. Dann sollte bei frostfreier Witterung und offenem Boden unbedingt gründlich gegossen werden, am besten mit dem Schlauch. Besonders im Spätsommer/Herbst gepflanzte Exemplare sind auf diese Hilfestellung angewiesen.

Haselsträucher wünschen humusreichen, genügend feuchten, tiefgründigen Boden. Die günstigste Pflanzzeit ist Herbst nach Laubfall, weniger im Nachwinter, da die Sträucher früh treiben und blühen. Haselsträucher nicht an warme, geschützte Stellen setzen, weil sie dort besonders früh blühen und die Blüten bei Frost unweigerlich Schaden nehmen.  

Stippige Äpfel mit den typischen dunklen Flecken auf und unter der Schale halten sich schlecht, und auch der Geschmack leidet. Die Ursachen dafür, dass viele Äpfel stippig werden, sind Sortenanfälligkeit, Humusmangel, einseitige Nährstoffversorgung, späte Stickstoffdüngung, überhaupt alle Maßnahmen, die zur Bildung großer Früchte führen. Daher maßvoll düngen, auf ausreichend Humus achten.
 


Bogenhanf, die Zimmerpflanze, kennt so gut wie keine Winterruhe. Deswegen unbedingt weiter regelmäßig gießen, damit das Substrat im Topf weiterhin ausreichend feucht bleibt, und einmal die Woche düngen, vorteilhaft mit Kakteendünger. Bogenhanf ist den Agaven zuzuordnen, die alle eher zurückhaltend als zu stark gedüngt werden.